Das Konzept
Was will die AJM?
Es ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit geworden, auf den rasanten Wandel unseres ökonomischen und gesellschaftlichen Systems hinzuweisen.
Die öffentlichen Diskussionen werden zur Zeit geprägt durch Probleme über Arbeitslosigkeit, die Sicherung unseres Sozialsystems (Gesundheits-, Rentenreform, Pflegeversicherung), die Kostenexplosion der Energie u. a.
Dies sind zentrale Probleme, die zur Bewertung und Lösung ökonomische Kenntnisse verlangen. Die These, dass zumindest Grundkenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge notwendig sind, ist heute weitgehend unbestritten.
So knüpft die Konzeption der Academy for Junior Managers da an, wo Herausforderungen an unser Bildungssystem bestehen.
Es ist inzwischen ein Ritual auf die Ergebnisse der PISA-Untersuchungen hinzuweisen.
Aber es ist ebenso wichtig darauf hinzuweisen, dass Hochschulen sich zunehmend darüber beklagen, dass Abiturienten nicht mehr trotz Hochschulreife die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium mitbringen und verweisen auf die hohe Zahl der Studienabbrecher.
Wirtschaftverbände und –unternehmen beklagen ebenfalls, dass Berufsanfänger nicht mehr die Anforderungsprofile erfüllen und stellen zunehmend die schulische Ausbildung in Bezug auf vermitteltes Wissen und Kompetenzen in Frage.
Die AJM macht hier ein Angebot, Qualifikationen, Kompetenzen und Methoden zu erwerben, die fit machen für Studium und Beruf.
Dieser Anspruch macht deutlich, dass die AJM nicht auf ein spezielles Studium vorbereiten will.
Mit der Leitfrage „Wie gründe und leite ich erfolgreich ein Unternehmen“ werden ökonomische Grundkenntnisse zur Unternehmensgründung und -leitung vermittelt. Wobei jedoch der methodisch-didaktische Ansatz im Vordergrund steht, Methoden und Sozialkompetenzen sowie Qualifikationen zu vermitteln, die transferierbar sind, um Lösungen für Probleme generell zu finden.
Dabei wird der Vermittlungsprozess praxisorientiert gestaltet.
Gruppen-, Partnerarbeit, Fallstudien, Projekterstellung, Praktika bilden hier das Tableau für diesen Vermittlungsprozess.
Ein weiteres Ziel der AJM ist es auch persönliche Fähigkeiten erfolgreich weiterzuentwickeln.
Die Vermittlung von Umgangsformen, Rhetorik, Präsentationsmöglichkeiten, Stressmanagement, erfolgreiche Konzepte der Unternehmensführung, Lösungsstrategien sind Beispiele zum Erreichen dieser Zielsetzung.
Die AJM hat sich für das St. Gallener Management-Konzept entschieden, da hier eine „Anleitung zum ganzheitlichen Denken“ angeboten wird.
Die Komplexität der gesellschaftlichen Lebensverhältnisse und die wachsende Dynamik zur Veränderung gesellschaftlicher Bedingungen machen diesen Ansatz notwendig.
Um die Sinnhaftigkeit von (ökonomischem) Handeln zu erkennen, ist es notwendig, ethische und juristische Fragestellungen mit einzubeziehen.
Darüber hinaus ist es notwendig, Risiken und Chancen neuer Technologien kennen zu lernen.
Ausbildungsgang „Sportmanagement“ im Rahmen der AJM
Ein zentrales Problem für Nachwuchsleistungssportlerinnen und –sportler ist die Karriereplanung. Dabei ist es schwierig, Schule/Studium/Berufsausbildung und Anforderung des Leistungssportes (Training, Wettkampf) erfolgreich zu vereinbaren. Dabei sind folgende Probleme zu lösen:
- Zeitfaktor (Lösung u.a. durch ein Betreuungskonzept, E-Learning, Streckung von Ausbildungszeiten).
- Informationsvermittlung (Sportler müssen über Möglichkeiten einer Karriereplanung informiert und beraten werden, Moderatorenteam).
- Aufbau eines „Netzwerkes“ zur Vermittlung von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen.
Im Rahmen der AJM wird für Nachwuchsleistungssportler ein Ausbildungsgang Sportmanagement angeboten, der auf die besondere Situation von Leistungssportlern Rücksicht nimmt.
Hierdurch soll die Entscheidung für den Leistungssport mit einem Karriereangebot verknüpft werden, das es ermöglicht, beide Bereiche zu vereinbaren.